Ziel:

Die Samariumtherapie wird zur Behandlung von schmerzhaften Knochenmetastasen bei z.B. Brustkrebs oder auch Prostatakrebs eingesetzt.

Die ausgesendeten Betastrahlen des Samarium-153 bewirken eine direkte Bestrahlung der Knochenmetastasen, da  sich ein hoher Prozentsatz der injizierten Strahlenmenge an den Tochtergeschwülsten anlagert.

Knochenmetastasen eines Prostatakarzinoms

So läuft es ab:

Sie bekommen das radioaktive Medikament über eine Vene in den Blutkreislauf gespritzt. Spätestens eine Stunde nach der Verabreichung des Mittels wird eine Verteilungsaufnahme an der Gammakamera erstellt, welche 15 Minuten dauert. Danach dürfen Sie die Abteilung wieder verlassen.

Da ein Teil des Medikamentes wieder über die Nieren ausgeschieden wird, müssen Sie am Tag der Injektion auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Da es zu leichten Veränderungen des Blutbildes kommen kann, sollte dieses bis zu 8 Wochen danach noch beim Hausarzt kontrolliert werden.

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